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Wie bringe ich meine Kunden dazu meine App zu installieren?

Immer mehr Unternehmen investieren in die Entwicklung einer App, die dem Kunden neue Möglichkeiten der Interaktion bieten soll. Doch das Risiko ist hoch, dass die App unter all den anderen zahlreichen Apps vom Kunden nicht gesehen wird. App Marketing ist daher eine Disziplin, mit der sich jedes Unternehmen, das eine App besitzt,
heutzutage auseinandersetzen muss.

Im Google Play Store finden sich rund drei Millionen Apps. iOS-Apps gibt es über zwei Millionen. Für App-Publisher wird es daher immer schwieriger aus der Masse herauszustechen. Wenn Unternehmer allerdings einige Details beachten, steht dem Erfolg der App nichts mehr im Wege.

Kunden einen Mehrwert bieten

Eine App bringt nichts, wenn der Kunde keinen Mehrwert darin sieht. Deshalb ist es sehr wichtig zuallererst ein Konzept zu entwickeln, das den Mehrwert für den Kunden in den Fokus stellt – nicht die App selber. So wird sichergestellt, dass auch der Kunde schnell und einfach versteht, warum er sich die App herunterladen soll. Möglicherweise macht es Sinn eine Targeting-Möglichkeit in die App zu integrieren. Das heißt, dass der Kunde beim ersten Nutzen der App Fragen (z.B. zu Alter, Geschlecht) beantworten muss. Anhand dieser Daten wird dann der Inhalt der App des Kunden bestimmt. Beispielsweise bietet es sich für ein Bekleidungsgeschäft an, nach dem Geschlecht zu fragen. So kann die App bevorzugt Informationen oder Angebote zum ausgewählten Geschlecht anzeigen. Wichtig ist allerdings, dem Kunden nichts vorzuenthalten. Er muss jederzeit die Möglichkeit haben auch auf die Inhalte des anderen Geschlechts zugreifen zu können. So ist es beispielsweise möglich, dass eine Dame über die App auch nach Bekleidung für ihren Ehemann schauen möchte.

Der erste Eindruck muss stimmen

Damit die App auch langfristig auf dem Smartphone installiert bleibt, muss der erste Eindruck stimmen. Darauf haben besonders der Name und das Icon einen besonderen Einfluss. Ein kurzer, einfacher und einprägsamer Name und ein Eye-Catcher als Icon können schon über den Erfolg einer App entscheiden. Es ist fatal, wenn die App nach der Installation nicht ordnungsgemäß funktioniert. Der Kunde wird sie umgehend wieder deinstallieren. Deshalb ist die Pre-Test- Phase besonders wichtig. Alle Funktionen müssen geprüft und optimiert werden, damit dem Kunden ein optimales Erlebnis geboten werden kann. Sollte die App ordnungsgemäß funktionieren und einfach zu bedienen und verstehen sein, wird der Kunde gerne eine Bewertung schreiben, wenn er darum gebeten wird. Bewertungen im App Store führen nicht nur zu einem höheren Ranking, sie können auch eine Eigendynamik annehmen. Gute Bewertungen Anderer führen dazu, dass immer mehr Kunden die App installieren und im Optimalfall auch gute Bewertungen abgeben.

SEO auch in den App Stores

Suchmaschinenoptimierung gibt es nicht nur bei Google. Auch in den App Stores kann durch das Einfügen relevanter Keywords im Titel und der Beschreibung ein höheres Ranking erreicht werden. Wichtig ist, nur relevante Keywords einzufügen. Irrelevante Keywords können von Kunden als Spam oder unprofessionell angesehen werden. Gleichzeitig sollte die Bewertungs-Funktion beim App-Marketing nicht vernachlässigt werden. Gute Bewertungen führen nicht nur zu einem höheren Ranking, sie stehen auch als Empfehlung für alle Interessierten. Um Bewertungen zu stimulieren, benutzen immer mehr App-Publisher ein Belohnungsprogramm. Kunden, die eine Bewertung abgeben, können darauffolgend auf verschiedene Weisen belohnt werden. App-Marketing durch alle Kanäle Schon vor der Veröffentlichung der App kann es sinnvoll sein, die App auf unterschiedlichen Kanälen zu kommunizieren. Beispielsweise ist es möglich Verleger, Blogger, Influencer oder Journalisten vorab einzuweihen. Wenn eine Website oder ein Newsletter existiert, können auch diese Kanäle zur Kommunikation genutzt werden. Aber auch stationär kann durch Poster, QR-Codes oder Flyer auf die App aufmerksam gemacht werden. Jedes
Unternehmen muss für dabei für sich ausmachen, welche Strategie für sie am besten funktioniert. Wichtig ist nur, ein rundes Bild zu erschaffen und nicht mit der Kommunikation. zu sparen. Die Entwicklung einer App ist eine große Investition und diese soll auch belohnt werden.

Social Media ist ein Muss

An Social Media geht heute nichts mehr vorbei. Deshalb sollte auch dort aktiv App-Marketing betrieben werden. Der Vorteil ist, dass Unternehmen durch die sozialen Medien viele Wege zur Vermarktung zur Verfügung stehen. Beliebt ist eine Mischung aus stationärer und online Werbung. Durch Poster, QR-Codes oder Flyer können Kunden stationär zur App geleitet
werden. Das „Kunden werben Kunden“-Prinzip funktioniert über soziale Medien ebenfalls besonders gut. Deshalb sollten App-Publisher entsprechende Funktionen in ihre App einbauen. Beispielsweise kann Kunden die Möglichkeit angeboten werden, bestimmte Inhalte in ihren Social Media-Profilen zu teilen. Inhalte wie „Ich war hier“ oder „Ich habe diese App genutzt“ animieren die verknüpften Freunde dazu, das Selbe zu tun. Das Angebot kann durch ein Belohnungsprogramm noch reizvoller gemacht werden.

Eine Win-win- Situation erschaffen

Für manche Unternehmen bietet sich die Möglichkeit eines Cross-Promotings an. Das bedeutet, dass zwei oder mehr Unternehmen zusammenarbeiten. Alle Beteiligten erhalten im Optimalfall Vorteile aus der Zusammenarbeit. Es muss dazu nicht zwingend eine gemeinsame App entwickelt werden. Es reicht möglicherweise auch aus, das andere Unternehmen innerhalb der eigenen App zu verknüpfen. Als Beispiel kann eine Fluggesellschaft und eine Shuttle-Unternehmen genannt werden. Indem die Fluggesellschaft den Shuttle in ihrer App verknüpft, erweitert sie ihr Service- Angebot. Gleichzeitig erhält das Shuttle-Unternehmen mehr Aufträge durch die Verknüpfung mit der Fluggesellschaft innerhalb der eigenen App. Aus Fehlern lernen Schwachstellen sind nicht zwingend etwas Schlechtes – wenn man aus ihnen lernt. Deshalb sollten im App-Marketing regelmäßig Analyse-Tools genutzt werden, um sicherzustellen, dass die Qualität der App hoch ist und bleibt. Denn qualitativ gute Apps erlangen automatisch ein höheres Ranking in den App Stores. Nicht nur die Funktionalität sollte dabei geprüft werden, auch die Retention Rate, die Churn Rate und der Lifetime Value spielen eine große Rolle für die Strategie. Die Retention Rate definiert wie viele Nutzer, die App mehr als einmal genutzt haben (z.B. innerhalb eines Monats). Die Churn Rate ist genau das Gegenteil. Sie gibt an, wieviele Nutzer die App deinstalliert bzw. nicht genutzt haben (z.B. innerhalb eines Monats). Der Lifetime Value setzt die Ausgaben, den Einnahmen durch die App gegenüber. Mithilfe dieser drei Größen sollte die Strategie des App-Marketings, wenn nötig, angepasst werden. Sie haben Einfluss auf das Budget, die Projekte und die Kunden – und somit dem Erfolg der App.

Kunden binden

Neukundengewinnung ist in der Regel teurer als Kundenbeziehungen aufzubauen. Deshalb
kann eine App auch als Teil des Kundenbeziehungs-Managements fungieren. Dies
funktioniert nur durch eine dynamische Nutzeransprache. Unternehmen können ein
Engagement des Kunden stimulieren, indem sie dem Kunden einen Mix aus Push-
Nachrichten, In-App- Kommunikation, regelmäßigen Updates und der Möglichkeit der
Kontaktaufnahme bieten. Kunden, die regelmäßige Berührungspunkte mit der App haben,
haben in der Regel auch verstärkte Berührungspunkte mit dem Unternehmen dahinter.

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